Tanzende Blüten - Filterfotografie

Kreative Blumenfotografie: Tanzende Blüten und die Kunst, anders hinzusehen

Ich liebe es, Dinge zu abstrahieren. Sie auf das Wesentliche herunterzubrechen, Formen und Farben herauszuarbeiten und etwas so zu zeigen, wie wir es vielleicht nicht gewohnt sind.

Genau deshalb fasziniert mich kreative Blumenfotografie. Eine Blüte muss für mich nicht immer als perfekte Blüte erkennbar sein. Manchmal interessiert mich viel mehr, welche Linien, Farben und Strukturen in ihr stecken – und was daraus entstehen kann, wenn ich meinen Blickwinkel verändere.

Als ich die Gelegenheit bekam, bei der Fotoschule des Sehens einen Kurs zum Thema „Tanzende Blüten“ zu besuchen, war ich deshalb sofort neugierig. Ich fotografiere schon länger mit ICM und spiele dabei besonders im Wald gerne mit Bewegung und Unschärfe. ICM steht für Intentional Camera Movement, die absichtliche Kamerabewegung während der Belichtung. Nun wollte ich neue Möglichkeiten kennenlernen und schauen, welche davon zu meiner eigenen Art zu fotografieren passen.

Und ich sollte dabei einiges ausprobieren.

Das Wichtigste in Kürze

Ich habe beim Kurs „Tanzende Blüten“ verschiedene Techniken für kreative Blumenfotografie ausprobiert: ICM, Mehrfachbelichtung, Spiralfilter, umgedrehtes Objektiv und selbst gemachte Hintergründe.
Mein Favorit ist die Mehrfachbelichtung, besonders in Kombination mit meinem alten Meyer-Görlitz-Objektiv und seinem Bubble-Bokeh.
Nicht jede Technik passt zu mir. Das umgedrehte Objektiv ist spannend, aber nicht meins.
Am Ende zählt weniger die Technik als der Blick vorher: welche Blüte, welches Licht, welche Farbe.
Manchmal reicht ein schwarzer Hintergrund und wenig Licht, ganz ohne Filter oder Spielerei.

Ein Tag im Blüten- und Farbrausch

Schon während des Kurses waren wir regelrecht in einem Blüten- und Farbrausch.

Überall Blumen, Farben, Objektive, Filter und die unterschiedlichsten Möglichkeiten, aus einer ganz normalen Blüte etwas Besonderes zu machen.

An diesem einen Kurstag habe ich fünf verschiedene Techniken ausprobiert:

  • ICM (Intentional Camera Movement, auf Deutsch: bewusste Kamerabewegung)
  • Mehrfachbelichtungen direkt in der Kamera bzw. später in Photoshop
  • Einsatz eines Spiralfilters
  • Ein altes, umgebautes Objektiv
  • Und auch künstliche Hintergründe kamen zum Einsatz.

Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass meine Sony die gewünschte Mehrfachbelichtung nicht direkt in der Kamera ermöglichte. Also musste ich die einzelnen Aufnahmen später in Photoshop übereinanderlegen.

Das war anfangs gar nicht so einfach. Ich musste erst einmal herausfinden, welche Bilder miteinander funktionieren und wie ich sie kombinieren kann, damit am Ende nicht einfach nur mehrere Blumen übereinanderliegen.

Aber genau dieses Ausprobieren gehört für mich inzwischen zu einem großen Teil des kreativen Fotografierens.

Warum passt nicht jede Technik zu jeder Blüte?

Eine der interessantesten Erfahrungen des Kurses war für mich, festzustellen, dass ich nicht automatisch jede Technik mögen muss, nur weil sie ungewöhnliche Bilder erzeugt.

Zum Beispiel das umgedrehte Objektiv.

Dabei wird die vorderste Linse eines alten Objektives umgekehrt vor die Kamera gesetzt. Das Ergebnis ist eine sehr spezielle Schärfeverteilung: Nur ein kleiner Bereich in der Mitte wird scharf, während der Rest des Bildes stark verschwimmt.

Blumenfotografie mit umgekehrter Linse

Das ist zweifellos interessant. Aber mich irritiert es eher, dass mein Auge keinen größeren Bereich findet, an dem es sich festhalten kann. Für mich fühlt sich die Darstellung zu ungewohnt an.

Bei einem anderen Motiv funktioniert die gleiche Technik schon besser:

rosa Blüte mit umgekehrter Linse fotografiert

Hier kommt die einzelne Blüte stärker zur Geltung und das ungewöhnliche Bokeh unterstützt das Motiv.

Trotzdem weiß ich inzwischen: Die umgedrehte Linse brauche ich nicht unbedingt. Es war spannend, es auszuprobieren. Aber es gehört wahrscheinlich nicht zu meiner eigenen Bildsprache.

Und genau das finde ich an solchen Kursen so wertvoll.

Man lernt nicht nur neue Techniken kennen. Man findet auch heraus, was man selbst eigentlich gar nicht möchte.

Kreise, die um die Blüte tanzen

Eine andere Möglichkeit war der Spiralfilter. Er erzeugt kreisförmige Unschärfen, die das Motiv wie in einen Wirbel oder eine Spirale einbetten.

weiiße Blüte mit Spiralfilter fotografiert

Das Ergebnis ist schon etwas Besonderes. Besonders spannend fand ich die Möglichkeit, zusätzlich mit einem schwarzen Hintergrund zu arbeiten.

weiiße Blüte mit Spiralfilter und schwarzem HIntergrund fotografiert

Die Blüte scheint dadurch fast aus einem dunklen, kreisförmigen Raum herauszutreten.

Ich kann mir gut vorstellen, mit dieser Technik hin und wieder zu arbeiten. Aber auch hier merke ich: Wenn man immer wieder die gleichen Kreise sieht, verliert der Effekt irgendwann seinen Reiz.

Vielleicht ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse beim kreativen Fotografieren:

Nur weil eine Technik auffällig ist, muss sie nicht dauerhaft interessant bleiben.

Wenn der Hintergrund plötzlich zum Motiv wird

Sehr spannend fand ich dagegen die Idee, mit eigenen Hintergründen zu arbeiten.

Natürlich kann man künstliches Bokeh oder andere Hintergründe auch digital einfügen. Hier haben wir jedoch mit ausgedruckten und matt laminierten Kartons in DinA gearbeitet. Diese wurde einfach hinter das Motiv gehalten und mit fotografiert. Mit dem schwarzen Hintergrund gefielen mir die Ergebnisse ganz gut. Die fertigen Bokeh-Hintergründe waren mir dann doch zu unruhig.
Meiner Meinung nach kann man auch über einfache Kameraeinstellungen einen schwarzen Hintergrund fotografieren und mit dem richtigen Licht und Objektiv auch tolle Bokehs fotografieren. Hierfür benötige ich diese Hintergründe also nicht.

Trotzdem hat mich die Idee der selbst gestalteten Hintergründe nicht losgelassen.

Also habe ich eine Aufnahme von bewegtem Wasser ausgedruckt und laminiert. Auf dem Bild sind die Reflexionen von Himmel und Wolken auf dem Wasser zu sehen. Und plötzlich wird dieses Stück Papier zu einem kleinen fotografischen Werkzeug.

Je nachdem, wie ich es hinter der Blüte positioniere, kann es aussehen, als würde ich direkt in den Himmel fotografieren. Oder die Blüte scheint im Wasser zu schweben. Unten mal ein erstes Ergebnis. Zugegeben: Hier ist noch Luft nach oben.

Lauch vor künstlichem Wasserhintergrund

Das ist für mich viel spannender als ein fertiger Effekt. Ich kann selbst bestimmen, welche Farben und Strukturen in mein Bild kommen. Damit werde ich künftig noch mehr experimentieren und andere Strukturhintergründe ausprobieren. Mal schauen, was sich da noch so entwickelt.

Und vielleicht ist genau das schon ein kleiner Schritt in die Richtung, die mich eigentlich interessiert: eine Mischung aus Fotografie und Malerei.

Mein persönlicher Favorit: Mehrfachbelichtungen

Am meisten hängen geblieben ist bei mir die Mehrfachbelichtung von Blumen. Bei einer Mehrfachbelichtung werden mehrere Aufnahmen übereinandergelegt, sodass ein neues Bild aus mehreren Motiven entsteht.

Ausgerechnet die Technik, bei der ich anfangs etwas enttäuscht war, weil meine Kamera die gewünschte Funktion nicht direkt unterstützt hat.

Mein persönlicher Favorit ist nach dem Kurs in meinem eigenen Garten entstanden: eine Mehrfachbelichtung von lila Lauchblüten.

Mehrfachbelichtung von Lauch mit Meyer-Görlitz-Objektiv

Fotografiert habe ich sie mit meinem alten Meyer-Görlitz-Objektiv, das dieses wunderschöne Bubble-Bokeh erzeugt.

Hier beginnt für mich genau das zu passieren, was ich an kreativer Fotografie so liebe: Die Blüte ist noch erkennbar, aber gleichzeitig entsteht etwas, das fast wie ein gemaltes Bild wirkt.

Die einzelnen Blütenstände überlagern sich. Das Bokeh legt sich wie kleine Lichtblasen dazwischen. Aus einer Pflanze wird eine Komposition aus Farbe, Struktur, Licht und Wiederholung.

Diese Technik möchte ich auf jeden Fall weiter ausprobieren.

Nicht, weil jede Mehrfachbelichtung automatisch ein gutes Bild ergibt. Ganz im Gegenteil. Man braucht viele Versuche, bis die einzelnen Aufnahmen miteinander funktionieren.

Aber genau dieses Experimentieren macht mir Spaß.

Manchmal muss man einfach spielen

Das ist wahrscheinlich auch das, was ich am Fotografieren so liebe.

Ich kann mich völlig darin verlieren.

Dann bediene ich meine Kamera fast wie eine Klaviertastatur: Ich verändere Einstellungen, probiere einen anderen Winkel, bewege die Kamera, wechsle die Perspektive und versuche etwas Neues.

Und irgendwann bin ich einfach im Flow.

Bei vielen kreativen Techniken funktioniert es genau so. Man muss ausprobieren. Den Winkel verändern. Noch einmal fotografieren. Die Perspektive wechseln.

Und manchmal stellt man fest: Dieses Motiv funktioniert mit dieser Technik einfach nicht.

Dann muss man eben etwas anderes ausprobieren.

Das klingt vielleicht zunächst nach ziemlich viel Ausschuss. Und ja – den gibt es.

Aber ich glaube, kreative Fotografie entsteht selten dadurch, dass man von Anfang an genau weiß, welches Bild am Ende auf der Speicherkarte landen soll.

Manchmal entsteht es erst beim Machen.

Nach dem Kurs ging es erst richtig los

Nach dem Kurs konnte ich gar nicht aufhören zu experimentieren.Zu Hause im Garten habe ich angefangen, die Ideen weiterzuspinnen.

Statt des Spiralfilters habe ich zum Beispiel eine alte CD vor das Objektiv gehalten. Dadurch entstanden interessante Farbverläufe und Lichtreflexe.

Eine alte CD sorgt für spannende Farb- und Lichtreflexe

Auch die Mehrfachbelichtungen habe ich in Photoshop weiter ausprobiert und verfeinert. Unten siehst du Mohnblüten in ICM-Technik fotografiert und mit normal fotografierten Blüten kombiniert. Dieses und einige weitere findest du auch schon in meinem Onlineshop SoulAndSunshineArt.

Mohnblüten Mehrfachbelichtung und ICM-Technik

Und dann habe ich sogar mit Luftpolsterfolie experimentiert.

Die Folie erzeugt vor der Blüte einen weichen, nebligen Effekt und lässt setzt die Blüte so besonders in schön in Szene.

Durch eine Luftpolsterfolie fotografiert

Genau solche Experimente machen mir Spaß.

Nicht unbedingt, weil ich am Ende eine bestimmte Technik perfekt beherrschen möchte.

Sondern weil ich herausfinden möchte, was mit einem Motiv alles möglich ist.

Aber dann habe ich bei der Bildauswahl etwas Wichtiges bemerkt

Während des Kurses war ich begeistert von all den Möglichkeiten. Filter! Bewegung! Mehrfachbelichtung! Ungewöhnliche Objektive! Künstliche Hintergründe! Erst später, als ich meine Bilder in Ruhe durchgesehen habe, kam eine andere Erkenntnis.

Es sind gar nicht unbedingt die Techniken, die ein Bild besonders machen.

Viel wichtiger ist, was ich vorher gesehen habe:

  • Welche Blüte suche ich mir aus?
  • Welche Farbe spricht mich an?
  • Was passiert im Hintergrund?
  • Woher kommt das Licht?
  • Welche Form hat die Blüte?
  • Kann ich sie von unten fotografieren?
  • Von oben?
  • Ganz nah?
  • Nur einen kleinen Ausschnitt?
  • Und welche Farben treffen aufeinander?

Ich sehe inzwischen nicht mehr nur die Blüte

Früher hätte ich vielleicht einfach nach einer schönen Blume gesucht.

Heute schaue ich genauer hin.

Ich achte auf die kleinen Details. Auf Linien und Strukturen. Auf die Umgebung. Auf den Hintergrund.

Ich frage mich, ob ich den Hintergrund abdunkeln kann, damit die Blüte stärker hervortritt. Oder ob eine Überbelichtung dem Bild eine ganz andere Leichtigkeit gibt.

Ich fotografiere aus möglichst vielen Richtungen und probiere ungewöhnliche Perspektiven aus. Manchmal nehme ich mehrere dieser Perspektiven auf, um sie später miteinander zu kombinieren.

Und vor allem suche ich meine Motive oft nach der Farbe aus.

Ich liebe Farbharmonien.

Eine kräftige Blütenfarbe darf für mich ruhig leuchten. Aber dann möchte ich, dass das Drumherum eher ruhig und dezent ist.

Eine grellgelbe Blüte vor einem unruhigen grünen Hintergrund kann mir dagegen schnell zu viel werden.

Ich suche nicht unbedingt nach möglichst spektakulären Farben.

Ich suche nach Farben, bei denen mein Auge gerne bleibt.

Braucht kreative Blumenfotografie einen Filter?

Und vielleicht ist das die schönste Erkenntnis aus diesem Kurs.

Manchmal braucht es gar keine besondere Technik.

Eine einzelne Lauchblüte vor einem schwarzen Hintergrund kann bereits ein sehr starkes Bild ergeben.

Lauchblüte vor schwarzem Hintergrund

Hier entsteht der dunkle Hintergrund nicht durch einen künstlichen Hintergrund, sondern dadurch, dass ich mein Motiv so fotografiere, dass hinter der Blüte möglichst wenig Licht ankommt.

Die Blüte darf einfach sein.

Keine Spirale. Keine Mehrfachbelichtung. Kein künstliches Bokeh.

Nur Form, Licht und Farbe.

Und plötzlich wird aus einer kleinen, unscheinbaren Blüte ein Bild.

Fazit-Überblick

TechnikWas sie machtMein Fazit
ICMBewegungsunschärfe während der Belichtungnutze ich schon länger, besonders im Wald
Mehrfachbelichtungmehrere Aufnahmen übereinandergelegtmein Favorit, will ich weiter ausprobieren
Spiralfilterkreisförmige Unschärfe ums Motivschön, aber wird schnell langweilig
Umgebaute Objektivlinsenur die Mitte des Bildes ist scharfspannend, aber nicht meins
Eigene Hintergründeisoliert das Motiv aus dem Hintergrundgroßes Potential, will ich mit verschiedenen eigenen Hintergründen weiter erkunden
Luftpolsterfolieweicher, nebliger Effektnettes Extra für sanfte Bilder
alte CD bringt spannende Farbverläufe und Reflexionenkann man durchaus mal mit experimentieren

Ist das Kunst – oder kann das weg?

Vielleicht ist genau das die Frage, die mich beim Fotografieren immer wieder begleitet:

Ist das Kunst – oder kann das weg?

Ich liebe es, kreativ zu fotografieren. Dinge nicht unbedingt so abzubilden, wie wir sie normalerweise sehen, sondern ihnen eine andere Form zu geben.

Ich möchte mit meinen Bildern berühren. Ich möchte, dass jemand vielleicht einen Moment länger hinschaut.

Und ich möchte herausfinden, wie weit ich Fotografie in Richtung Malerei bringen kann.

Ich stehe damit noch ganz am Anfang.

Der Kurs hat mir keine fertige Antwort gegeben. Aber er hat mir einige neue Türen geöffnet.

Ein paar davon werde ich wieder schließen – das umgedrehte Objektiv zum Beispiel.

Andere möchte ich weiter öffnen. Die Mehrfachbelichtung gehört definitiv dazu. Auch mit eigenen Hintergründen möchte ich noch experimentieren.

Und vor allem möchte ich weiter lernen, genauer hinzusehen.

Es kommt auf den Blickwinkel an

Vielleicht ist das am Ende das Wichtigste, was ich über kreative Blumenfotografie gelernt habe.

Jede Blume kann interessant sein.

Man muss nur den richtigen Blickwinkel finden.

Manchmal reicht es, näher heranzugehen. Manchmal muss man sich bücken oder die Perspektive komplett verändern. Manchmal hilft Bewegung. Manchmal eine Überlagerung. Und manchmal reicht ein schwarzer Hintergrund und ein wenig Licht.

Das Motiv muss sich nicht immer verändern.

Manchmal müssen wir nur unseren Blickwinkel verändern.

Und vielleicht gilt das nicht nur für die Fotografie.


Noch mehr Blüten, Farben und Experimente

Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar weitere Ergebnisse von diesem Tag und meinen anschließenden Experimenten zeigen.

Ich bin gespannt, wohin mich diese Reise noch führt. Denn eines weiß ich inzwischen ganz sicher: Mit Blumen werde ich so schnell nicht fertig sein. Es gibt einfach viel zu viel zu entdecken.

Was ist kreative Blumenfotografie?

Bei der kreativen Blumenfotografie geht es mir nicht darum, eine Blüte möglichst naturgetreu abzubilden. Ich arbeite mit Techniken wie ICM, Mehrfachbelichtung oder besonderen Objektiven, um Formen, Farben und Strukturen der Blüte neu zu zeigen.

Welche Technik eignet sich für den Einstieg in die Blumenfotografie?

Ich finde, ein schwarzer Hintergrund ist der einfachste Einstieg. Du brauchst dafür keinen Filter und kein spezielles Zubehör, nur eine Blüte, die du so fotografierst, dass wenig Licht hinter ihr ankommt.

Was ist eine Mehrfachbelichtung in der Fotografie?

Bei einer Mehrfachbelichtung legst du mehrere Aufnahmen übereinander, sodass ein neues Bild mit mehreren Ebenen entsteht. Viele Kameras können ein Bild direkt zweimal belichten. Meine Kamera konnte das nicht direkt, deshalb kombiniere ich meine Aufnahmen in Photoshop.

Braucht man für kreative Blumenfotografie spezielles Zubehör?

Nein, das ist meine wichtigste Erkenntnis aus dem Kurs. Filter, Spiralfilter oder umgedrehte Objektive erzeugen schöne Effekte. Aber genauso gut kannst du mit einem einfachen Papierhintergrund oder Alltagsgegenständen wie einer CD arbeiten.

Warum wirkt eine Blüte vor schwarzem Hintergrund so besonders?

Weil der dunkle Hintergrund alles Ablenkende ausblendet und die Blüte mit Form, Licht und Farbe ganz allein im Mittelpunkt steht. Ich erreiche das, indem ich so fotografiere, dass hinter der Blüte möglichst wenig Licht ankommt, ganz ohne künstlichen Hintergrund.

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